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v.r.n.l

Heimweh, wie damals si Lieblingslied bi de Schlössli, het dr Schryber kha. Heimweh nach in de Reihe stoh und mitmache. Sit 2005 isch är bi de Schlössli. 13 Joor aktiv und die letste 7 Joor als Vorträbler. Hobbies neu sortiert, Trompete in d’ Finger gno und scho isch dr Schryber wieder in unsere Reihe. S' Kratze vo dr Noodle uf dr Vinyl Platte, dr Guggesound us dr Stereoalag, dr Schryber het scho als 5-jöörige Bueb gwüsst, dass är Fasnacht mache will. Freyi Strooss bi Daag und bi Nacht, d’Tön halle vo dr Wand zrugg. Gässle durch d Stroosse vo Basel, öppis neus für dr Schryber. Als Voträbler het er das scho erläbt, aktiv aber no nie, für ihn gits nüt schöners. E bsundere Momänt, wo är sich druf freut. «Es isch sicher anderst als aktive wie als Vorträbler. Es wird asträngender, es wird bluetigi Lippe gä und ich wird sicher mieder si nach denne drei Dääg als sunst,» seit dr Schryber mit voller Vorfreud uf d' Fasnacht 2026.


Es isch am Idämmere, s'Drämmli ruggelt licht über d'Schiene am Claraplatz. Kopfhörer ine, Musik ah, d’Cécile isch uf em Heiwäg. Vo ihre alte Heimat, em Glaibasel, wo sie ufgwachse isch, in ihri neui nach Allschwil. Vom Claraboschte, wo sie schafft, isch es e halb Stund bis heime. S'Glaibasel e Ort, mit däm si tief vrbunde isch. 
Es schmeckt nach Bier und Zigaretterauch. Mir springe 31 Joor zrugg, in dr Käller vo dr Wageclique Alti Basler Tante. D’Muetter vo dr Cécile isch dött Wirtin gsi. Räppli fliege, Mimösli wärde vrteilt, e Gugge schränzt, es isch e bunts Triibe am Fasnachtsmittwuch 1995, d’Cécile isch 13 Joor alt. Scho zum däm Zytpunkt weiss sie, dass sie mol inere Guggemusik mitmache will und so isch es denne au kho. Zerst bi dr Amazone, denne bi de Stachelbeeri und nachdäm sie d'Schlössli paar Mol an dr Fasnacht khört het, jetzt bi uns. E musikalischi Herusforderig, das isch ihre wichtig gsi. Usglich unter em Joor, das isch Guggemusik für sie, nit numme Fasnacht. Die erste Uftritt het sie scho hinter sich und sie isch super nervös gsi, dorum seit sie: «Ich will das unbedingt ahnekriege, dass ichs gniesse kha. Ich freu mi uf dä Momänt, woni das erreicht ha.»


Es goht e schwache Wind, d’Spatze singe, ab und zue fahrt e Auto dure. Mir sin in Nunnige, do isch d' Karin ufgwachse. 1990, dr Färnseh flimmeret, drvor e Teenie wo gspannt em Triibe zueluegt aber sälber vor Ort no nie drbi gsie isch. D'Karin kennt dr Basler Fasnacht numme e so, dure Färnseh und trotzdäm isch sie faziniert drvo. Wie schön wär’s dött mol mit z’mache, dänkt sie sich. 1998 isch es denne sowit, die allerersti Basler Fasnacht und denne grad aktiv als Pauke bi dr Krazbyrschte. Öbbis für sie schiinbar Unerreichbars isch damals Realität worde, Fasnacht mache in Basel. Nach dr Krazbyrschte, dr Pauke und dr Posune folge d’Sonate Schlyfer und s'Euphonium. Unseri Steffi het ihre damals s'Euphonium spiele bibrocht und sie isch au dr Grund worum d Karin hüt bi de Schlössli isch. Fasnacht mache das isch für sie e Gfühl vo Gmeinschaft und sie seit: «Es erfüllt mi immerno mit Stolz und Dankbarkeit, dass ich e Teil drvo si döff.»


S’6er-Drämmli dreiht sini Runde, s’Elsass isch e Katzesprung entfärnt, mir sin in Allschwil. Do wird an dr Fasnacht no mit Spreu gworfe, also (fast) e richtigs Dorf. Sit 42 Joor isch das dr Nicole ihres Deheime, sie liebt dr Kontakt mit de Mensche im Dorf. Sie klappt dr Laptop zue, stellt dr Bürostuehl an Tisch, s’Dreie vom Schlüssel im Schloss vo ihrem Treuhandbüro git e liechts Knacke vo sich. Deheime akho, d Türe vo ihrem Huus goht miteme lichte Knorze uf.

Mami si, sälbstständig si, e ganzes Huus mit Garte, Sache, wo sie alli liebt, aber Zyt für sich fählt ihre. Es isch Zystigobe dr 8. April 2025, wo sie sich entscheidet, sich die Zyt für sich wieder z’nä. Am neggste Obe em 9. April 2025 stoht sie bi de Schlössli an dr Neuawärterproob. E Entscheid numme für sich, niemerts weiss drvo. Us ihrer Allschwil-Bubble usbräche, nit müesse Mami si, e Usglich zum duretaktete Alltag, das suecht sie und isch bi uns fündig worde.

1996, s’ 6er-Drämmli seht ganz anderscht us als hüt, foht dr Nicole ihri Fasnachtsgschicht ah. Fliegedätscher Allschwil, zerst e Kindergugge, denne e Erwachsenigugge, sie wärde zämme gross. Basler Fasnacht het sie no nie gmacht, drfür aber 22 Joor Allschwiler Fasnacht. Denne sind d’Kinder kho und d’Nicole het e Schritt zrugg gmacht. S’Fasnachtfieber het sie aber nit vrloh, es het sie immer gjuckt zum Fasnacht mache. Einersits het sie aber nie die passendi Guggemusik gfunde und anderersits het dr Maa, hüt Ex-Maa, Fasnacht in Basel gmacht. «Öpper muess jo uf d’Kinder luege», d'Nicole het ihri Bedürfnis zrugggstellt und sich däm agno. Dr Skiclub, in däm einigi vo unsere Mitglieder dinne sin, hän sie scho lang probiert z’überrede. Sie het aber immer gseit: «Jäjä, gänd mr no chli Bedänkzyt» und so isch es au das Joor gsi. Zystigobe dr 8. April 2025, e Tag an däm d’Nicole sich an erschti Stell gstellt het.

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